Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt
Mai 28, 2010 Kein KommentarUm sich in seinem Ortsteil richtig wohlzufühlen, bedarf es mehr, als nur der eigenen Vier-Wände. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel beispielsweise ist wichtig um tägliche Wege wie zur Arbeit erledigen zu können.
Um Ihnen einen Überblick über unsere Meinung zum Thema Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt zu geben hier ein Auszug aus unserem Wahlprogramm:
Die Osterstraße – das Zentrum von Eimsbüttel
Die Osterstraße ist das Zentrum von Eimsbüttel. Nur durch stetige Steigerung der Attraktivität kann sie im Konkurrenzdruck mit anderen Zentren bestehen. Daher unterstützen wir die Bemühungen der Aktionsgemeinschaft Quartier Osterstraße zur Schaffung eines Business Improvement Districts (BID) um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
Barrierefreie UBahn-Zugänge
Von Lutterothstraße bis Schlump unterquert die U-Bahn unseren Stadtteil und bindet ihn damit sehr gut an das ÖPNV-Netz
an. Nur partizipiert ein Teil der Menschen nicht davon. In Eimsbüttel gibt es keinen einzigen barrierenfreien Zugang zur UBahn. Stets war der Umbau der U-Bahn Osterstraße „mittelfristig“ geplant. Die CDU hat die Gelder für die Umgestaltung des Fanny-Mendelssohn-Platzes organisiert. Nun sollte auch die Hochbahn AG, im Zuge der Umgestaltung, den Bahnhof umbauen. Wir werden uns nachdrücklich dafür einsetzen.
Leben und arbeiten in Eimsbüttel
Die SPD versuchte Arbeiten und Leben zu trennen. So entstanden die City Nord und Siedlungen wie Steilshoop. Dieses Konzept ist gescheitert. Der besondere Reiz Eimsbüttels ist, dass hier Leben und Arbeit möglich ist. Daher müssen die Gewerbehöfe erhalten bleiben und durch die Neuansiedlung von Betrieben für die Zukunft fit gemacht werden.
Bau von Quariersgaragen für besser Parkmöglichkeiten
Wo Menschen leben, gibt es auch Autos. Nur Parkplätze gibt es in Eimsbüttel wenige. Anstatt den Menschen durch all abendliche Parkplatzsuche das Auto zu verleiden, wollen wir die Umwelt durch den Bau attraktiver Quartiersgaragen entlasten.
Eimsbüttel soll wachsen und trotzdem grün bleiben
Wenn Eimsbüttel und Hoheluft-West weiter wachsen wollen, kann dies derzeit nur durch Verminderung der Grünflächen geschehen. Wir verfolgen einen anderen Ansatz, der Wachstum ermöglicht und zugleich Grünflächen erhält. Wir wollen in die Höhe wachsen, indem Dachausbauten erleichtert werden. Soweit dabei eine Stellplatzabgabe fällig wird, soll diese zweckgebunden zur Förderung von Quartiersgaragen verwendet werden.
Reduzierung des CO2 und NOX-Ausstoßes
Durch die dichte Besiedlung des Stadtteils sind die Menschen hier in besonderer Weise den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Unser Ziel ist es daher, bei Neubauten bzw. der Gebäudesanierung hohe ökologische Standards zu verlangen, um den wohnbedingten Ausstoß von Klimagasen wie CO2 oder NOX zu reduzieren. Der Passivhausstandart sollte daher möglichst in allen neuen Bebauungsplänen als verbindlich festgeschrieben werden.
Einrichtung einer Beratungsstelle für Klimaschutz
Im Bezirksamt Eimsbüttel regiert die GAL. Die Forderung der CDU, eine Beratungsstelle für Klimaschutz einzurichten wird nicht erfüllt.
Alle Welt spricht vom Klimawandel, aber die Bürger in Eimsbüttel haben keine Anlaufstelle,umsich über die Nutzung von erneuerbaren
Energien und CO2 sparendes Verhalten zu informieren. Eine CDUMehrheit im Bezirk würde dies ab dem 24. Februar 2008 ändern.


