16 % setzen Erhalt von McDonald’s-Gebäude und Röhrenbunker durch
Juli 7, 2010 Kein Kommentar MYSQL query returned error executing query "SELECT term_taxonomy_id FROM wp_term_relationships_img AS img WHERE img.object_id = ORDER by term_taxonomy_id" :=> You have an error in your SQL syntax; check the manual that corresponds to your MySQL server version for the right syntax to use near 'ORDER by term_taxonomy_id' at line 1
Rund 68 % der abstimmenden Eimsbütteler Bürger haben sich für den Erhalt des McDonald’s-Restaurants, der dahinter brachliegenden Asphaltfläche und des Röhrenbunkers an der U-Bahnhaltestelle Hoheluftbrücke entschieden. Aufgrund der geringen Wahlbeteiligung von rund 23 % stimmten jedoch insgesamt weniger als 16 % der wahlberechtigten Bürger für den Erhalt, das Begehren kostete die Eimsbütteler aber über € 200 000! Die Entscheidung hat nach dem Hamburger Bezirksverwaltungsgesetz nun den Stellenwert eines Beschlusses der Bezirksversammlung.
Mit Ausnahme der Linkspartei waren sich das Bezirksamt und alle Parteien einig, den unansehnlichen Status quo an der Hoheluftbrücke zu beenden. Ein Investor stand bereit, die Kosten dafür zu übernehmen und ein modernes Gebäude an der Stelle zu errichten. Nachdem die Isebek-Initiative kein umsetzbares Gegenkonzept vorgestellt hat, wird nun alles beim Alten bleiben. Dies gilt auch für die im Herbst und Winter überschwemmten, matschigen Radwege sowie die teilweise verwahrloste Uferböschung.
Neben der Wahlbeteiligung könnte auch schlechtes Marketing eine Ursache für den aus Sicht der CDU Eimsbüttel/Hoheluft-West für das Stadtteil negativen Ausgangs des Entscheids sein. So wurden selbst auf der Facebook-Seite der von der Bezirksversammlung gegründeten Initiative “Rettet die Isebek” Bedenken geäußert, dass die Plakate der Bezirksversammlung bei oberflächlicher Betrachtung leicht missverstanden werden konnten, Argumente für die Vorlage der Bezirksversammlung enthielten sie gar nicht. Auch die den Wahlunterlagen beigefügten Materialien konnten möglicherweise nicht überzeugen: Während das Flugblatt der Initiative eng mit Argumenten bedruckt war, enthielt das der Bezirksversammlung auf der Rückseite lediglich einige Stichpunkte sowie ein großes, mit der Entscheidung nicht zusammenhängendes Foto des Isebek-Kanals. Die CDU Eimsbüttel/Hoheluft-West hatte aktiv vor Ort für die Vorlage der Bezirksversammlung geworben.
Eimsbüttel

